6 Mrz 2014

Von zu Hause arbeiten. Produktiv oder zäh wie Kaugummi?

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Von zu Hause arbeiten. Produktiv oder zäh wie Kaugummi?

In den eigenen vier Wänden zu arbeiten, kann die beste Wahl sein oder ein Desaster. Damit es klappt sind hier meine 6 wichtigsten Tipps.

Diesen Blog Post schreibe ich aus meinem Büro bei mir zu Hause. Meine Haare sind irgendwie zum Zopf zusammen geknäult. Völlig egal, weil mich ja jetzt eh keiner sieht. Gerade noch habe ich Brote geschmiert und Äpfel geschnitten und bin an einem Lego Adler vorbei in mein Büro gelaufen.

Für mich als Mami & Selbständige ist das Home Office eine ziemlich geniale Alternative, weil ich Kind und Job so am besten auf die Reihe bekomme. Ich spare mir lange Anfahrtszeiten und Dank Skype, Internet und Telefon bin ich für meine Kunden, egal wo in der Welt, gut erreichbar. Aber ganz oft höre ich von meinen Bekannten „Ich könnte das nicht, da bin ich viel zu undiszipliniert…“.

BMW hat seinen Mitarbeitern seit Anfang dieses Jahres erlaubt von zu Hause zu arbeiten…und wenn ich meinen Nachbarn darüber sprechen höre, der seitdem alle zwei Wochen einen Tag Home Office macht, ist er begeistert, weil er endlich seine Arbeit in Ruhe erledigen kann.

Damit das bei Ihnen auch so gut funktioniert, sind hier meine wichtigsten Tipps aus 1 Jahr von zu Hause arbeiten:

Suche Dir den richtigen Platz

Nichts ist für mich schlimmer, wie wenn ich den ganzen Tag auf meinen Rechner sehen kann. Dann bin ich weder bei meiner Freizeit noch bei meiner Familie, sondern immer mit einem Auge bei den Dingen, die noch anstehen. Deshalb empfehle ich einen eigenen Raum für das Büro, mit einer Türe die geschlossen werden kann.

Verschaffe Dir Überblick

Die erste halbe Stunde meines Tages, verwende ich darauf mich zu sammeln. Was steht an, was ist zu erledigen und wo bin ich noch hinterher. Sobald ich mir meiner To-do´s für den Tag klar bin, telefoniere ich mit meiner Kollegin in Hamburg und wir tauschen uns aus, wer was diesen Tag macht und was wir gestern erledigt haben. Damit strukturiere ich mich und bin viel effizienter.

Sei professionell, wenn es angesagt ist

Ich habe schon so irre Geschichten gehört, dass es klug sei, sich fürs Büro anzuziehen, ins Auto zu steigen und einmal um den Block zu fahren, um dann wieder nach Hause ins Büro zu gehen. Blanker Unsinn. Aus meiner Erfahrung ist es völlig egal, ob ich in Socken und Pyjama Hose an meinem Schreibtisch sitze und einen Blogartikel schreibe, solange ich nicht zu sehen bin. Sobald ich aber über eine Webkonferenz mit Klienten spreche ist es klar, dass ich von oben bis unten gedresst bin und mein Schreibtisch oder mein Büro Filmreif ist.

Erweitere Dein Netzwerk

Es kann wirklich sehr isolierend sein, alleine zu arbeiten. Und je mehr Sie in der Nähe einer Stadt sind, haben Sie die Möglichkeit an Netzwerk Treffen, wie Frühstücken, Mittagessen und Abendessen teilzunehmen. Wenn Sie aber, wie ich, richtig am Land arbeiten, sind XING, LinkedIN und Facebook Groups eine wirklich gute Möglichkeit Ihr Netzwerk virtuell zu erweitern und das am besten täglich.

Ablenkung in Griff kriegen

Nicht zu arbeiten ist von zu Hause aus verdammt einfach. Ein bisschen Emails lesen, in Facebook stöbern und im Internet recherchieren und schwupp ist der Tag rum. Es ist klug sich die Zeit dafür einzuteilen und nicht auf jede eingehende Email sofort zu antworten, sondern am Anfang des Tages und am Ende die Mails zu lesen und zu beantworten, das gilt natürlich auch für Facebook & Co – außer es ist Teil Ihres Marketingplans.

Wissen, wann Schluss ist

Um Familie & Co nicht das Gefühl zu vermitteln 24h für den Job da zu sein, ist es wichtig zu wissen, wann es jetzt mal gut ist. Arbeiten ist Arbeiten und Familie ist Familie. Damit niemand zu kurz kommt.

Arbeiten Sie von zu Hause? Was ist Ihr Tipp, damit alles geschmeidig läuft?

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